Offene und emotionale Worte …

Liebe Zaboaner und Zaboanerinnen,

 

Als Vorsitzende der Gewerbetreibenden möchte ist Sie heute informieren, dass das, was die Politik in den Medien zusagt, bei den Selbständigen nicht ankommt.

 

Bis letzte Woche war der Stand von Vielen der, das weder die November- noch die Dezemberhilfen angekommen sind!

Von einem Restaurantbesitzer habe ich vorgestern erfahren, dass er jetzt einen Abschlag von 40 Prozent für November (!) erhalten hat - unter Vorbehalt, dass noch was kommen kann, was aber noch geprüft werden muss. Er muss sich erklären, warum er seine Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt hat - auch dass wird geprüft, weil wohl unglaubwürdig?

Von einem Restaurantbesitzer habe ich vorgestern erfahren, dass er jetzt einen Abschlag von 40 Prozent für November (!) erhalten hat - unter Vorbehalt, dass noch was kommen kann, was aber noch geprüft werden muss. Er muss sich erklären, warum er seine Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt hat - auch dass wird geprüft, weil wohl unglaubwürdig?

Dass er mit to-go gerade die Miete und die Unkosten bezahlen kann, selbst aber kein Gehalt mehr hat seit Monaten, reicht nicht aus, um ihm zu glauben. Er kann froh sein, dass er eine Frau hat, die für Essen sorgt, weil ihre Arbeit weitergeht.

Aber was machen Familien, wo beide Teile der Familie davon betroffen sind oder nur einer ein Gehalt hat?

 

Die Friseure bleiben auf ihren Unkosten sitzen. Das Reisebüro kann zwar Reisen buchen, und doch  ist es so, dass keiner weiß, wann überhaupt wieder verreist werden kann. Und dadurch eine große Zurückhaltung beim Buchen ist.

 

Als Selbständiger bekommt man selbst, falls man denn was bekommt, die Unkosten bezahlt. Das eigene Gehalt bleibt auf der Strecke.
Was macht jemand, der allein für sich sorgen muss mit Miete und Lebenshaltungskosten jeden Monat?

 

Ich bin mit den Vorsitzenden der Händlervereinigungen in Nürnberg regelmäßig in Kontakt. In den anderen Stadtteilen schaut es teilweise durch Schließungen schon schlimmer aus.

 

Die ersten Friseure, Blumenläden und Restaurants haben ihre Läden bereits geräumt. Für die kommt jede Hilfe zu spät.

Die Innenstadt wirkt wie eine Geisterstadt. Auch dort gibt es bereits Leerstand, weil manche die viel zu hohen Mieten nicht mehr weiterzahlen konnten. Auch das ein Problem, bei dem ich mich frage, warum können die Vermieter ihren Mietern nicht entgegen kommen und sie für diese Zeit von ihrer Mietschuld befreien?

 

Die erste Buchhandlung in der Nürnberger Innenstadt (Rauchsche Buchhandlung) muss auch schon schließen. Für dieses engagierte, vor wenigen Jahren neu gegründete Unternehmen, kommt jede Hilfe zu spät. Und was haben die beiden Frauen alles auf die Beine gestellt!

Wie unschön schaut es aus, wenn man beim Blumen Halbig vorbeigeht und leere Schaufenster sieht – wie schön waren diese immer anzusehen! Eine Augenweide, die einem wirklich fehlt!

 

Ich frage mich, wie das alles weitergehen soll und wie lange wir durch Geldstrafen klein gehalten werden.

Es ist doch so, dass die Angst, eine hohe Strafe zahlen zu müssen, quer durch die Bevölkerung geht!

Niemand von der breiten Masse traut sich, auf die Barrikaden zu gehen, um den Politikern zu zeigen, dass es so nicht weitergehen kann.

Die Angst wird vor allem noch lange bleiben und das wird auch die Restaurants nicht gleich wieder füllen, um die leeren Kassen auszugleichen.

Viele haben die Hygiene Vorschriften sehr gut umgesetzt und eingehalten und mussten trotzdem schließen. Was wurde da rein investiert – und dann alles umsonst…

 

Während sich in Lebensmittelläden die Menschen weiterhin vor den Regalen und in den schmalen Gängen tummeln. Und bei mir darf noch nicht mal einer rein!? Gerade hier ist ja großer Bedarf zum Stöbern. Da reicht es oft nicht, telefonisch zu beraten und zu bestellen. Eltern möchten gerne selbst schauen, mit was sie ihre Kinder beschäftigen. 

 

Die deutsche IHK sagt, dass 175.000 Unternehmen in Deutschland schließen werden bzw. teilweise schon geschlossen haben. Was ist mit all diesen Menschen, die dann keine Arbeit mehr haben?

Was ist mit all den Kindern, die heran wachsen, den Schülern, den Eltern und Lehrern? Den Vielbelasteten in den sozialen Berufen? Was mit den Künstlern und Freischaffenden?

 

Es gibt in unserem gut situierten Zabo sicherlich etliche Eltern, die mit Homeoffice auch das Homeschooling und die Kinderbetreuung stemmen können. Doch bei wie vielen bleiben
die Kinder auf der Strecke?

 

Und dann kommen die FFP2-Masken, die letztes Jahr zu viel von der Bundesregierung eingekauft wurden und nun an den Mann gebracht werden müssen. Und wer bezahlt die überteuerten Masken? Wer glaubt daran, dass sich alle genug Masken kaufen, um sie ständig zu wechseln? Und das soll dann besser sein, als die Masken, die man waschen kann und dadurch vielleicht auch häufiger gewechselt werden?

 

Die Impfung soll das Allheilmittel sein, doch bis sich alles wieder normalisiert hat, werden viele bereits am Ende sein! Da hilft dann auch keine Impfung mehr…

 

In unserer Kultur gehört der Tod nicht zum Leben wie in anderen Kulturen.

Der Tod ist etwas vor dem man jetzt erst recht Angst haben muss. Wenngleich nicht so gelebt wird, als hätte man nur das eine Leben! Und jetzt darf ja auch nicht mehr gelebt werden – zumindest nicht mehr mit Freunden. Und normal gestorben – an Alter oder anderen Krankheiten - wird auch nicht mehr. Jetzt wird nur  noch an oder mit Corona gestorben. Welch schlechter Witz!

 

Ich bin schon lange am Zweifeln. Und ich weiß nicht, wie wir aus dieser Krise wieder rauskommen werden. Und mich wundert es, dass es alle immer noch mittragen und hinnehmen, weil man nichts dagegen tun kann. Wie entmündigt sind wir denn? Was  muss denn noch alles passieren, damit endlich etwas unternommen wird…, aber das frage ich mich auch schon lange bei unserem Bildungssystem. Und auch da geht keiner auf die Straße.

 

Ich selbst versuche immer wieder den Blick auf das Gute zu lenken, doch das geht mittlerweile nur noch, wenn ich Vieles verdränge und nicht mehr hinschaue, die Nachrichten auslasse (damit ich manche Politiker nicht mehr sehen und hören muss!) und mich in einer gefühlten „Blase“ aufhalte, meditierte und das Außen ausschalte. Doch durch das Engagement für die Händlervereinigung bekomme ich halt so viel Schlechtes mit, dass es manchmal nicht mehr klappt.

 

Das ist alles meine persönliche Meinung und ich kann nur wiedergeben, was ich durch die vielen Begegnungen, die ich durch meinen Laden und mit der Zusammenarbeit der anderen Händlervereinigungen habe, mitbekomme. Und das gruselt mich immer mehr!

 

Ich grüße Sie und wünschen Ihnen
und uns allen das Beste!

Manuela Mankus

Vorsitzende der IGZ (
Interessensgemeinschaft der Geschäftsleute von Zabo) 

Zabo ist solidarisch …

 

 

als Interessengemeinschaft der Geschäftsleute von Zabo, kurz IGZ,

ist es unser Ziel, die ortsansässigen Unternehmen zu unterstützen.

 

Wir sind froh, dass wir noch einen so tollen Stadtteilkern haben und das soll auch so bleiben. Allerdings stellen wir fest, dass viel Umsatz aus Zabo abfließt. Das liegt vielleicht daran, dass manchem Bewohner gar nicht bekannt ist, welchen Schatz wir an Unternehmen, Handwerkern,

Selbstständigen, Freiberuflern, Künstlern und Geschäftsleuten vor Ort haben. Damit sich dies ändert, haben wir diese Internetseite erstellt. 

 

Außerdem haben wir einen Kämpfer geschaffen:

Das Zabro, um allen klar zu machen, dass wir Geschäftsleute

nur überleben können, wenn Sie uns unterstützen.

Nur so bleibt unser Stadtteil lebens- und wohnenswert!


ZABO soll liebens- und lebenswert bleiben.


ZABO soll nicht Leerstehen.


Unsere FlyerAktion:


Auf den folgenden Unterseiten berichten Unternehmen und Geschäftsleute aus Zabo über Ihre Situation.