Musikprogramm die Highlights:

Eat a' Peach

Freitag, 21. September 

um 19.30 Uhr.

An evening with „Eat a Peach“, einer authentischen
Allman Brothers Tribute Band aus Nürnberg
Zweifellos gehört die Allman Brothers Band nicht nur zu den wichtigsten Bands des Southern Rock, sie war auch die erste dieses musikalischen Genres. Southern Rock kann als die härtere Schwester des Countryrock verstanden werden. Gewürzt wird er nicht selten mit Blues-, Funk- und sogar Jazzelementen. Gerade Bands wie die Allman Brothers waren zweifelsohne auch sehr politisch in ihren Textaussagen. 1969 gegründet, bestand die Band als eine der ersten Rockbands überhaupt aus weißen und schwarzen Musikern. Ein in den 60er Jahren mutiges politisches und antirassistisches Statement. 1995 wurde die Allman Brothers Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Im Januar 2014 löste sich die Band auf.

Ihr 1972 erschienenes Album „Eat a Peach“ erreichte in den USA nicht nur Platinstatus, sondern wurde auch Namensgeber der Nürnberger Allman Brothers Tribute Band. Ob die Allman Brothers Pfirsiche liebten ist nicht bekannt – auch musikalisch finden sich bei ihnen keine Anspielungen auf Pfirsiche oder andere Südfrüchte. Ihre Musik stammt aber aus der legendären Zeit der Hippie-Ära und damit aus einer sehr kreativen, wenn nicht der kreativsten Ära der Rock-Musikgeschichte. Damals gab es noch keine DSDS-Juroren und Serienproduzenten der Musikindustrie – die Künstler durften damals weitgehend selbstständig agieren und experimentieren. Das bedeutete nicht, dass die Hitparade komplett tabu war. Wer kennt nicht „Jessica“, die kultige Club 16 Erkennungsmelodie, „Ramblin‘ Man“, „Melissa“ oder „Whipping Post“ – all die Titel sind Teil des Programms der renommiert besetzten Truppe Eat a Peach mit Wolli Wollner (voc), Andrea Wuchner (voc), Werner Osterrieder (git, sitar), Thomas Eberhard (keyb) Richard Wagner (bass), Ulli Wagner (perc) und Bryan McGhee (drums).
Während der Schwerpunkt der Band klar auf der Musik der Allman Brothers liegt, finden sich doch auch eigene Stücke, deren Qualität sich nahtlos in die Originalsongs einfügt, und Lieder weiterer Bands aus dieser Zeit im abwechslungsreichen und spannenden Programm (z.B. Grateful Dead, Janis Joplin, Steppenwolf etc.). Ein Konzert von Eat a Peach ist ein frischer und saftiger Pfirsich-Trip in die große Zeit des Tune-in und Drop-out – dem Motto der Woodstock-Generation – eine Zeitreise zurück in eine Ära, in der Musik aus Liebe zur Musik gemacht wurde und die Haare der Musiker und die Gitarren-Soli lang waren. Da lässt sich nur noch sagen:
„Play all Night – Live in Zabo!“