Musikprogramm die Highlights:

Think  Lizzy

Samstag, 22. September

um 18:00 Uhr

Think Lizzy zelebrieren die Musik von Thin Lizzy.
Am 20. August 1949 wurde im englischen Bromwich der Sohn einer Irin und eines dunkelhäutigen Brasilianers geboren und auf den Namen
Philip Parris Lynott getauft. Zu diesem Zeitpunkt konnte natürlich niemand ahnen, dass es sich um einen der begabtesten Rockkomponisten und vollendetsten Musiker handeln würde. Der Weg zum Ruhm gestaltete sich für den stolzen Iren Lynott steinig. Selbst vom Glauben an Fairness und Liebe zwischen den Menschen geprägt, widerfuhr ihm aufgrund seiner dunklen Hautfarbe während seiner Kindheit wenig davon. Durch Neckereien und Spott teilweise ins Abseits gedrängt, eiferte der Bassist ehrgeizig seinen musikalischen Vorbildern Elvis Presley und Jimi Hendrix nach. Mit seinem Freund Eric Bell gründete er 1969 Thin Lizzy. Im Jahr 1973 landete die Band mit der rockigen Version des alten irischen Volkslieds „Whiskey in the Jar“ ihren ersten Hit. Von diesem Moment an ging es steil aufwärts. Der Zenith wurde mit dem Album „Live and Dangerous“ erreicht. Der Sound, von hart bis romantisch sanft und dabei immer harmonisch, traf den Nerv der Zeit. Dem steigenden Erfolgsdruck war der zweifache Vater Lynott letztendlich nicht mehr gewachsen. So endete sein Leben bereits im Alter von nur 36 Jahren im Januar 1986.
Als offizieller Grund war Organversagen zu lesen. Tatsächlich mußte er seinem Heroinkonsum
Tribut zollen.

Die Legende wird und muss weiterleben. Genau das dachten sich fünf erfahrene Nürnberger Musiker und gründeten im Jahr 2005 eine Tributeband namens „Think Lizzy“, die den Hardrock von Thin Lizzy zurück auf die Bühne bringen sollte. Und das taten sie auch 2006 in Zabo zum Stadtteilfest, damals noch auf der legendären TCC-Bühne. Schon zu dieser Zeit trafen die Franken ins Schwarze. Die Songs von „Live And Dangerous“ – von vielen Rockfans als die Livescheibe schlechthin bezeichnet – bildeten das musikalische Grundgerüst von Think Lizzy und begeisterten auch ein junges Publikum, das Phil Lynott nie live erleben durfte. Zwischzeitlich löste sich die Band auf, wurde zum Glück vor kurzem neu gegründet und tritt selbstverständlich wieder in Zabo auf. Zum Verwechseln ähnlich ist nicht nur wieder ihr neuer Name: Think Lizzy. Die Art der Covers verspricht Originalfeeling. Mit geografischer Nähe bezüglich seiner Herkunft kann Noel Donovan, der Sänger von Think Lizzy, mit Phil durchaus mithalten. Beide Iren stammen aus Dublin. Stefan Moises und Lutz Lange spielen gemeinsam nahezu perfekt den für Think Lizzy typischen Twin-Guitar-Sound. Dieser zeichnet sich durch harmonisch-dynamische Soli aus. Den Bass, das Instrument Lynotts, bearbeitet Bernd Mierzwa. Dabei braucht er sich hinter dem Original keineswegs zu verstecken. Zu guter Letzt bedarf es eines gediegenen Rhythmusteppichs. Den legt der Groove-Meister Marc Zanner aus. Nach der Rock– und Blueskirchweih zu Pfingsten beschließt das Stadtteilfest die „Open air“-Saison in Zabo. Mit den erfahrenen und engagierten Musikern von Think Lizzy dürfte der richtige Abschluss gefunden sein. So kann der goldene Oktober kommen.